DAS ALBA-PROJEKT


Das ALBA-Projekt wurde 2003 gegründet, um Sozialhilfe- und Schutzprojekte für Ausländer durchzuführen, die Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung sind oder sich in Situationen persönlicher Verletzlichkeit befinden, mit dem Ziel, ihre soziale und berufliche Integration zu fördern.


Der Kolibri wurde aufgrund seiner tiefgründigen symbolischen und ausdrucksstarken Bedeutung als Logo für das Alba-Projekt gewählt. Er steht für Stärke, Vitalität und Wiedergeburt.


Die Autonome Provinz Bozen – Amt für Kinderschutz und soziale Integration – überwacht das Projekt und koordiniert die drei privaten sozialen Organisationen, die die operativen Aspekte übernehmen: Associazione Volontarius Onlus, Associazione La Strada – Der Weg Onlus und Consorzio sociale Consis Onlus.


DIE DREI ORGANISATIONEN DES ALBA-PROJEKTS

Volontarius ist die Organisation, die durch die Arbeit spezialisierter Einsatzkräfte in den Gebieten, in denen das Phänomen am häufigsten auftritt, potenzielle Opfer identifiziert, beurteilt und ihnen Hilfe anbietet. Im Rahmen dieser Einsätze wird ein Raum geschaffen, um Vertrauen aufzubauen, Bedürfnisse zu ermitteln und Hilfegesuche entgegenzunehmen.

La Strada koordiniert die Aufnahme der von ihr betreuten Personen und bietet sozialpädagogische Unterstützung und Beratung zur sozialen Integration im Wohnungsbereich an, dank der Aktivierung verschiedener Aufnahmemöglichkeiten: Notaufnahme, stationäre Unterbringung und territoriale Unterbringung.

Consis bietet den vom Projekt unterstützten Personen Berufsberatung und Schulungen (sprachliche und berufliche) an, um ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, unter anderem durch Ausbildungspraktika.